Günter Jeschonnek: Darstellende Künste im öffentlichen Raum

Günter Jeschonnek: Darstellende Künste im öffentlichen Raum
Dienstag | 20. März 2018 | 20:00 Uhr


Was können die darstellenden Künste im öffentlichen Raum leisten? Im Buchband „Darstellende Künste im öffentlichen Raum – Transformationen von Unorten und ästhetische Interventionen“ zeigt der fachkundige Theatermann Günter Jeschonnek anhand von 18 Theater- und Tanzprojekten aus ganz Deutschland, wie sogenannte „Unorte“ im öffentlichen Raum experimentell erobert und zu theatralen Wirkungs- und zeitweiligen neuen Lebensräumen transformiert werden.
Die Beiträge des Bandes sind im Rahmen eines Symposiums zur Bedeutung von darstellenden Künsten sowie interdisziplinären ästhetischen Interventionen im öffentlichen Raum entstanden. 250 Künstler, Wissenschaftler und Kulturpolitiker aus dem In- und Ausland beteiligten sich an diesem Symposium, das 2015 in Berlin stattfand. Im Zentrum standen Fragen nach den notwendigen politischen Rahmenbedingungen und der wachsenden ästhetischen Vielfalt dieser Kunstsparte sowie nach den Wechselbeziehungen zwischen den Veränderungsprozessen in den Städten, dem ländlichen Raum und den Künsten.

In Kooperation mit dem Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum und dem Fonds Darstellende Künste.

Günter Jeschonnek beriet den Fonds Darstellende Künste ab 1989 und war von 2003 bis 2015 dessen Geschäftsführer. Von 1982 bis 2003 war er als Regisseur, Schauspieldozent, Fernsehredakteur, Autor und Kulturmanager tätig. Er zeichnete für vier nationale und internationale Symposien zu Theater und Tanz sowie für die Standardbücher Freies Theater in Deutschland (2007) und Report Darstellende Künste (2010) verantwortlich. Jeschonnek initiierte 2010 den George Tabori Preis und leitete bis 2014 die öffentlichen Preisverleihungen in Berliner Theaterhäusern. Heute ist er als Kulturmanager, Kurator und Autor tätig.