FUN FARE

FUN FARE
Freitag | 6. April 2018 | 21:00 Uhr


FUN FARE
Funfare.bandcamp.com

Tickets: 5€ nur an der Abendkasse

Aftershow: Disco 5000

Allzuviele (pop-)musikalische Großtaten hat Leipzig in den letzten Jahren tatsächlich nicht hervorgebracht. Mit FUN FARE trat dann vor einer Weile doch eine Band auf den Plan, der es gelang, sich freizumachen von der Schablonenhaftigkeit wie sie Musik, die nach den Normen bestimmter Szenen funktioniert, oft anlastet und die stattdessen einen Glanz von Eigenheit und Unbelastetheit hat. Das Quartett schien aus dem Nichts zu kommen und hat sich nach und nach zu einem der spannendsten Projekte der Stadt gemausert. Mit ihrem zweiten Album „Trifles & Events Are Your Concern“ zeigen FUN FARE, dass es keine Weggabelung von Pop oder Experiment geben muss, an der man sich für eine Route zu entscheiden hätte, sondern dass planlose und planvolle Herangehensweisen sich in Interaktion bringen lassen, sodass sich das oft steife PopKorsett lockert oder die ziellose Exkursion in konkrete Bahnen kanalisiert wird.

FUN FARE spielten ihre ersten Konzerte im Sommer 2015, nachdem die Vier sich im Rahmen ihres Kunststudiums bzw. bei ihrer Arbeit als Heilerziehungspfleger kennenlernten. Julia Boehme (Keys) und Friedrich Günther (E-Gitarre) betrieben zuvor bereits ein Synth-Projekt namens Muscovite. Mit FUN FARE wurden einige Motive aus dieser Zeit weitergeknüpft, die sich erst im Bandkontext wirklich ausarbeiten ließen. Somit fanden Jakob Zander am Schlagzeug und Joseph Heinze am Bass zur Band. Jakob beschäftigte sich bis dahin vor allem mit Jazz und elektronischer Musik, während Joseph noch beim Duo Mater Sunday spielt, das vor allem an britischen Post-Punk
und Wave der 80er erinnert. Bereits im Herbst 2015 nahmen sie ihr Debütalbum „Wrong Gong“ auf, das im Februar 2016 als Kassette und digital bei Hartnack Rec. erschien, und spielten Shows mit Candelilla, Soft Grid, Friends Of Gas und Priests. Zuletzt erschien auf dem Berliner Label Flennen eine Split-EP mit der Berliner Post-Punk-Gruppe Plattenbau – ebenfalls auf Kassette und digital – und teilten sich beim TransCentury Update Festival im Leipziger UT Connewitz die Bühne mit u.a. John Maus, Alex Cameron und Thurston Moore Group.