Konzert mit Moussa Cissokho Trio (Senegal, Schweiz, Israel)

Konzert mit Moussa Cissokho Trio (Senegal, Schweiz, Israel)
Freitag | 19. Oktober 2018 | 20:00 Uhr


»Al nge taa«
MOUSSA CISSOKHO TRIO Senegal | Schweiz | Israel
Afrika. Europa. Orient. Eine musikalische Pilgerreise.

Die Musiker:
MOUSSA CISSOKHO Gesang | Kora | Talking Drum
JAN GALEGA BRÖNNIMANN Bass Clarinet | Soprano Saxophone
OMRI HASON Oriental percussion | Hang | Kalimba

Afrika, Europa und der Orient vereint in einem universalen Klang aus Worldmusic, etwas Pop, zartem Jazz, außergewöhnlichem Gesang und faszinierenden, wie hingehaucht wirkenden Rhythmen.

Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen. Der perlend klare Klang der Kora, der afrikanischen Stegharfe mit 22 Saiten, trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedensten Perkussionsinstrumenten aus dem persischen und arabischen Raum. Darüber schwebt die berührend schöne Stimme Moussa Cissokhos, der auch als Solist schon international auf sich aufmerksam machte.

Das Zusammenspiel der drei Musiker Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason besticht durch berückend schöne Melodien und eine grazile rhythmische Eleganz. Ihnen gelingt eine authentische zeitgenössische Folk-Kammermusik, die eine tiefe Sehnsucht weckt, die fröhlich stimmt, weil in ihr die Schönheit des Leben schwingt.

„Al nge taa“ ist die erste Veröffentlichung dieses tri-kulturellen Trios – und bedeutet so viel wie „let´s move!“, nur eben in Mandinka, einer Sprache, die in Gambia, Mali und Senegal gesprochen wird.
Das Repertoire stammt von allen drei Musikern und zeigt ihre unterschiedlichen Einflüsse in einem universalen Klang. Jazz, Worldmusic, Pop, Folk. Das Aufeinandertreffen der drei Kulturen, die Auswahl der Instrumente und der reiche Fundus an Ideen, Melodien und Rhythmen macht „Al nge taa“ zu einem berührenden Hörabenteuer!

Drei Länder. Drei Kulturen. Eine Sprache. – Wenn solcherart faszinierende und intensive Symbiosen geschehen erübrigen sich weiterführende Versuche der Stilbezeichnung.
Das Fazit ist ganz einfach: Ohren auf und Augen zu und die Reise kann beginnen.