A Traitor Like Judas – Farewell Tour 2018 | Chemo Dresden

A Traitor Like Judas – Farewell Tour 2018 | Chemo Dresden
Samstag | 3. November 2018 | 20:00 Uhr


A TRAITOR LIKE JUDAS
…sagen goodbye.

Mehr als anderthalb Jahrzehnte existieren A TRAITOR LIKE JUDAS bereits, genauer gesagt befinden sie sich in ihrem achtzehnten Jahr. Frontmann Jasper wird sein zehnjähriges Jubiläum feiern und gleichzeitig den Abschied: „Irgendwie schon traurig, aber die letzten Jahre haben ATLJ mit so viel Freude, positiver Energie und Mut erfüllt, dass alle mit einem guten Gefühl zurückblicken und diese Energie für die Zukunft nutzen werden“. Großartige Touren, intensive Shows, neue Freundschaften, tolle Kooperationspartner, Alben und Split-CDs und
internationale Konzerte – sogar auf anderen Kontinenten – konnte die Band erleben: Die Tour in Brasilien und die Hardcore Help Foundation Show in Kenia (Afrika), bei der ATLJ als erste internationale Hardcore-/ Metal-Band spielen durfte, gehören sicher zu den Highlights der letzten Jahre.
Die ungewöhnliche Band-Geschichte wurde immer getragen von der Message, dem Fundament des gut funktionierenden Kollektive ATLJ. Positive Attitüden, um die Welt ins Positive zu kehren – das Motto „change the fucked up world“ immer eines der vordergründigen Dogmen: „Wir wollen niemandem etwas aufzwingen, aber die Leute sollten endlich anfangen, nachzudenken und ihren Arsch zu bewegen!“.
Musik ist für A TRAITOR LIKE JUDAS das kreative Sprachrohr, die eigene Meinung zu vertreten, erklärt Jasper. Sie stünde für ihn und seine Mitstreiter im unmittelbaren und untrennbaren Zusammenhang: „Die Message hat immer ein großes Gewicht, auch im kreativen Prozess. Wer Interesse hat. sich mit uns auseinanderzusetzen, dem begegnen wir mit offenen Ohren und Augen; wer keinen Bock hat, lässt es eben bleiben.“

Special guests:

The Sleeper
Vor acht Jahren taten sich der Leipziger Drummer Richard Petzl und der ehemalige Narziss Shouter Steven Jost zusammen, um The Sleeper aus der Taufe zu heben, deren melodischer Metalcore direkt Eindruck hinterließ. Mit den zwischenzeitlichen Personalwechseln an Gitarre und Bass wurde ihr Sound zunehmend progressiver. Ende 2013 nahmen sie dann mit Simon Hawemann (Nightmarer, War From A Harlots Mouth) ihr Debüt-Album auf, das wenig später unter Titel „Auroa“ bei Swell Creek Records erschien. Seither sind vornemilch auf den Bühnen der Republik anzutreffen, eilt ihnen doch der Ruf einer exzellenten Liveband voraus. Ihr persönliches Highlight dabei war ein Auftritt auf dem Euroblast Festival 2017 in Köln, wo sie die Bühne mit Textures und Devin Townsend teilen durften. Im Januar dieses Jahres erschien nun aber auch ein langerwartetes Lebenszeichen auf Platte, und die „Apparatus“ EP legt die Latte in Sachen progressivem Metal ein gutes Stück höher.

Minus Hope
Was soll wohl dabei rauskommen, wenn man die Rhythmussektion von GORP mit den Gitarristen der Tobenden Ossis zum Aufspielen lädt, und dazu dem ehemaligen The Egyptian Gay Lovers Drummer das Mikro in die Hand drückt? Sowas muss unweigerlich nach vorn gehen. Auf den Namen MINUS HOPE hört dieses Quartett seit gut zwei Jahren und ihr wütender Oldschool-Hardcore hält locker mit den Originalen aus NY mit. Live eine Macht und fernab aller Rockstarallüren sind sie eine der unterhaltsamsten, zielsichersten und druckvollsten Bands ihrer Zunft, die die Region je hervorgebracht hat!

Einlass 19:00
Start 20:00