Konzert mit "Strömkarlen"

Konzert mit "Strömkarlen"
Donnerstag | 8. November 2018 | 20:00 Uhr


»Hávamál«
Zeit ist´s zu raunen. Die neue Edda.
STRÖMKARLEN | Deutschland

Strömkarlen sind:
CHRISTINA LUTTER Fiddle | Tin Whistle | Gesang
GUIDO RICHARTS Kontrabass | Bodhrán | Nyckelharpa | Gitarre | Piano | Gesang
CATERINA OTHER Nyckelharpa | Gesang
DANIEL NIKOLAS WIRTZ Gitarre | Mandoline | Dobro | Gesang

Zeit ist´s zu raunen
von des Thuls Sitz am Urdbrunnen,
ich sah und schwieg, ich sah und sann,
ich lauschte den Reden der Männer;

von Runen hört ich reden,
sie verschwiegen nicht die Deutung
bei des Hohen Halle, in des Hohen Halle,
so hörte ich sagen:

Diese Zeilen aus dem »Hávamál“, dem großen Wissens- und Sittengedicht, aufgeschrieben in Island vor 800 Jahren in altnordischer Sprache, weisen in die Richtung des weiteren musikalischen Schaffens der Band »Strömkarlen“:

Wie bereits 2015 in einem außergewöhnlichen Doppelalbum „von epischer Schönheit und unfassbarer Tiefe“ (Magazin »Zillo Mediaval) verewigt, widmen sich die vier Dresdner Musiker weiterhin der Vertonung der ältesten verfügbaren Versdichtung Skandinaviens, der Edda, mit ihren Geschichten über Odin und Freya, Riesen, Zwerge und Drachen. Von den Epensängern, den „Skalden“, zunächst jahrhundertelang mündlich weitergegeben, gelangte die Dichtkunst ausgerechnet im mittelalterlichen Island zu höchster Blüte und wurde glücklicherweise im Auftrag des Dänischen Königs schriftlich festgehalten, bevor sie mit fortschreitender Christianisierung verloren gehen konnte.

Nicht überliefert dagegen sind die ursprünglichen Melodien, was für Caterina Other, Christina Lutter, Daniel Nikolas Wirtz und Guido Richarts eine willkommene Herausforderung bietet, mit Geige, Gitarre, Kontrabass und Drehleier, mit irischen Whistles und schwedischer Nyckelharpa sowie mit „dramatisch schönen Gesängen“ (»Folker!) die rechten Töne zu (er)finden, die es für diese stabreimenden Verse braucht.

Dabei gilt das „Ohrenwerk“, wie eingangs angedeutet, zur Zeit vermehrt den Texten, die sich mit Runen und Zauberei befassen. Aber auch das Material um den Drachentöter Sigurd (Siegfried), Atli (Attila) und die Niflunge, welches sich ja auch im ähnlich datierten Nibelungenlied wiederfindet, regt zu immer neuen Rhythmen und Klängen an, bald düster und drängend, bald sphärisch schwebend. Die Veröffentlichung eines weiteren Edda-Albums ist denn auch für 2019 geplant, und man raunt (und kann darauf vertrauen), dass das eine oder andere Lied bereits im neuen Konzertprogramm erklingt.

P R E S S E

„Einzigartig!“
FOLKmagazin

„Dramatisch schöne Gesänge“
Folker

„Ehrliche Stimmen voller Poesie … traumhaft harmonisch, ein Fest der Sinne.“
Neue Westfälische Zeitung

„Atmosphärische Energie & Schönheit.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Ein Liebhaberstück von epischer Schönheit und unfassbarer Tiefe … zwischen historischen Anspielungen, (vor-)mittelalterlichen Klängen, weltmusikalischen Impulsen und gleichermaßen eingängigen wie hochgradig geistreichen melodiösen Inszenierungen…“
Zillo Medieval

„Eine bestechende Mischung aus Authentizität und Freiheit.“
Nordische Musik

„Die Arrangements der Songs bestechen durch ihre musikalische Klarheit und Ehrlichkeit,
berühren durch Passagen kraftvoller Energie oder Momente voller Melancholie und Sehnsucht.“
Fränkische Nachrichten

Authentisch wirken sie allemal. Auch oder gerade weil ihre Musik von Herzen kommt und sie
echte Freude am Live-Auftritt versprühen.“
Göttinger Tageblatt

„Es sind einfühlsame Töne, die eine sagenhafte Welt beleben, sie dem Publikum näher
bringen.“
Gmünder Tagespost

„Auf Kraft und Stimmung der Lieder vertrauend, sinnlich, sehnsüchtig.“
Sächsische Zeitung

„Erstklassige Gesänge, hervorragende Arrangements und großartiges Spiel vereinen sich zu
einem außergewöhnlichen Ohrenschmaus … vom Feinsten, was die deutsche Folkszene zu bieten hat.“
Folkworld

„Zwischen Weltmusik, Pagan-Einflüssen, folkloristischem Zierwerk, tanzbar Liedhaftem,
Leidenschaft und Spielfreude eröffnen Strömkarlen nicht nur Klangwelten, es sind
Klanggalaxien.“
Max

„Gitarre, Geige, Kontrabass fügen sich zu einer so harmonischen Einheit, dass sich beim Zuhörer ein inneres Lächeln einstellt, das sich im besten Sinne aufs Gemüt legt. Nicht zuletzt ist es der Gesang der drei Musiker, in dem sich die atmosphärische Energie und Schönheit des Liedguts entfaltet.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Diese Band führt nichts anderes im Schilde, als ihr Publikum mit feiner Musik ohne Schnörkel und Effekthascherei zu betören.“
Sächsische Zeitung

„Die Zuhörer sind von der schwedischen und irischen Folklore begeistert.“
Ostthüringer Zeitung

„Ern musik låter verkligen fantastiskt!!!“
Aus dem Gästebuch der Künstler-homepage