Konzert mit Chor "Slavica" und Gästen

Konzert mit Chor "Slavica" und Gästen
Sonntag | 13. Januar 2019 | 17:00 Uhr


»Perezvony & Koljadki«
Das Konzert zum russisch-ukrainischen Weihnachts- und Neujahrsfest
Chor SLAVICA | Russland | Weissrussland | Ukraine | Deutschland u.a.
Als Gäste dabei: Gesangsabsolventen des staatl. Konservatoriums Charkow | Ukraine
sowie Manfred Breschke (szenische Lesung) & Kinderchor LIBELLE

Schon ist es wieder soweit: Der in Dresden ansässige Chor SLAVICA präsentiert, inzwischen zum neunten Mal in Folge, sein Konzert zum russischen Weihnachts- und Neujahrsfest.
Traditionell stehen dabei russische Lieder und Gesänge und die Lieder der Sternsinger, die Koladki, im Mittelpunkt.
Das diesjährige Programm aber vereint die traditionellen Koladki mit dem chorsymphonischen Werk „Perezvony“ des russischen Komponisten Waleri Gawrilin (1939 – 1999), welches inspiriert wurde von Erzählungen Wassili Schukschins.
Diese gewaltige Aufführung wird unterstützt von Gesangsabsolventen des staatl. Konservatoriums Charkow | Ukraine und einigen Dresdner Instrumentalisten sowie vom Dresdner Schauspieler Manfred Breschke, der einige der Texte in deutscher Übertragung lesen wird.

Der Chor beschreibt sein Vorhaben so:
„Die Aufführung von ausgewählten chorsymphonischen Kompositionen von Waleriy Gawrilins »Perezvony« ist nach Stand unserer Recherchen eine deutsche Uraufführung. Die Komposition entstand in den 1960er Jahren der Sowjetunion und enthält sehr anspruchsvolle, moderne wie traditionelle Elemente. Sie ist einer Strömung dieser Zeit zuzurechnen, die auch als Neofolklore bezeichnet wird. Inspirieren ließ sich der Komponist vom Schaffen des sowjetischen Schauspielers, Regisseurs und Schriftstellers Wassili Schukschin, dessen Anliegen das Leben der „kleinen“ und „einfachen“ Leute war. Er schilderte die Probleme des Alltags aber auch die gesellschaftlichen Zwänge und Moral der Menschen. Aus Sicht des deutschen Liebhabers sowjetischer Kunst ist hier die ganze Bandbreite von gängigen Klischees zu erfahren, ohne dass diese jedoch Klischees wären. Schukschins Geschichten führen vielmehr an deren Ursprünge in die schöne und gleichzeitig rauhe Natur wie ins Innere unseres Seelenlebens und bis an die Grenzen der Existenz in der Tiefe und Weite Sibiriens.
Ohne diese Erzählungen ist die Komposition nicht zu durchdringen. Zur Erhellung wird deshalb die Aufführung durch szenische Lesungen in deutscher Sprache ergänzt.“

Natürlich wird auch in diesem Jahr wieder der russischsprachige Kinderchor LIBELLE dabei sein, denn was wäre Weihnacht ohne Kinder? Auch sie haben traditionelle Lieder geübt und studiert, sind stolz und glücklich, an diesem Tag dabei zu sein.

Und mit den musikalischen Segenswünschen zum Neujahr „Mnogaja Leta“ – Viele Jahre!“ wird der Abend in froher Hoffnung auf ein gesundes und friedliches neues Jahr ausklingen.